Am 18. April 2016 hielt der Direktor des Ludwig Boltzmann-Instituts für Archäologische Prospektion und Virtuelle Archäologie, Univ.-Prof. Mag. Dr. Wolfgang Neubauer, eine „Hagenmüller-Vorlesung“ zum Thema „Stonehenge und der Blick in den Boden“.Univ.-Prof. Mag. Dr. Wolfgang Neubauer

Dabei stellte er die Arbeit seines Instituts vor, die der Archäologie völlig neue Möglichkeiten eröffnet hat, da sie ohne Grabungen und somit ohne Zerstörungen die Dokumentation von archäologischen Fundstätten ermöglicht und noch dazu auf viel größeren Flächen, als durch Grabungen erschlossen werden könnten. Flugzeuggetragene Scanner sowie Magnetometer und Radarsysteme auf Fahrzeugen werden dafür eingesetzt.

Vor kurzem hat das Institut so das Quartier der Garde des römischen Statthalters in Carnuntum entdeckt. Weltweit bekannt wurde es durch seine Dokumentation der Umgebung von Stonehenge, die bedeutende Erkenntnisse lieferte. Siehe dazu die Kurzfilme von LBI ArchPro auf Youtube.

Auch die Ausstellung im MAMUZ Museum Mistelbach, die heuer bis 27. November geöffnet ist, wurde vom Institut gestaltet. Der Steinkreis wurde dafür in Originalgröße nachgebaut, die „Steine“ dafür von einem 3D-Drucker ausgedruckt. 

 Edith Marjanovic